Donnerstag, 22. März 2012

Die Phars mit den Handypreisen


Ich beobachte in letzter Zeit immer mehr, dass wir Smartphones als Mittelpreissmartphones angepriesen bekommen, die so im Rahmen von 250-300€ Euro liegen. Das sind immer noch ziemlich happige Preise. Natürlich sind sie im Vergleich zu einem S2 oder einem iPhone Mittelpreissegment und ich denke mir dann immer: Hey, das ist die neuste Technik und die ist das schon Wert. Ich warte ein bisschen und dann werden sie günstiger und ich kaufe eines gebraucht. Was an sich nicht schlimm wäre.

Ich persönlich habe ein ZTE Blade (base lutea) und hätte gerne ein Samsung Galaxy S2 oder ein Nexus oder, oder, oder. Ich denke das geht vielen so. Meine Eltern haben dazu immer gesagt, man muss ja auch Wünsche haben. Das mag sein, meine Wünsche sind leider alle sehr teuer geworden. So als Student mit Kind mal eben so 600€ für ein Smartphone ausgeben ist schon hart, vor allem wenn man eine Freundin hat die nur sehr begrenzt Verständnis für so teure Spielzeuge hat, insbesondere wenn die alten noch gehen. ;)

Aber warum sind Smartphones so teuer? Ende letzten Jahres gab es Zahlen für das iPhone, dass es in der Produktion 188€ kostet. Dann kommen noch Kosten für die Entwicklung der Software, des Transports, der Verpackung, des Zusammenbaus, der Forschung und Kosten für iTunes etc. dazu. Es ist natürlich sehr schwer die Kosten für die anderen Faktoren auf ein Telefon runterzubrechen, aber selbst, wenn das alles soviel kostet wie die Hardware, was ich weder belegen, noch glauben kann, fehlen noch 200€. Das wäre dann der Reingewinn. Apple würde also an einem 600€ Smartphone 200€ Gewinn machen. Das ist 1/3 des Verkaufspreises.

Entweder verdienen sich die großen Telefonhersteller eine goldene Nase an uns, oder die Patentstreitigkeiten sind doch EXTREM teurer als ich dachte. Vielleicht auch beides! Viel mehr Gründe fallen mir nicht ein, weswegen Smartphones so teuer sind. Das schlimme ist, dass wir alle ohne bedenken bereit sind diese Preise zu zahlen und wenn es über einen Mietkauf ist. Zumindest sehe ich keine Berichterstattung über die Preisentwicklung von Smartphones. Ich bin kein Sozialapostel, aber ich finde das alles bedenklich. Sowohl den Preis, als auch den Willen der Käufer das zu zahlen.

Donnerstag, 8. März 2012

Jugendmedienschutzstaatsvertrag

Juhu, die CDU ist mit einem neuem Vorstoß zum Jugendmedienschutzstaatsvertrag gekommen. Nachdem die letzten Ideen so gnadenlos gescheitert sind, nehmen sie diesmal die Idee aus der Blogossphäre auf und .... naja... es ist wie immer... 
Aber wir haben jetzt eine neue Einteilung. Blogs können jetzt nicht mehr ab 0, 6, 12, 18, sondern ab B sein. Oder so ähnlich. Und da ich so ein gehorsamer Mensch bin, zeichne ich diesen Blog jetzt mit einem B aus. 


Wer den ganzen Spaß über den Jugendmedienschutzstaatsvertrag mal zusammengefasst haben will, sollte sich einfach mal die letzte Logbuch Netzpolitik Folge anhören. Die sollte man sich generell immer anhören!

Donnerstag, 1. März 2012

Notizen

Wie macht ihr euch denn so unterwegs Notizen? Ich habe es mit dem Handy versucht, mit einem Notizbuch und Zettelwirtschaften aber irgendwie ist dann in wichtigen Fällen doch die Hand.


Mittwoch, 29. Februar 2012

Über das Leben im Internet

Kennt ihr das, wenn ihr einen Artikel zum Thema Datenschutz und Privatsphäre lest. Und euch dann mal wieder kurz darüber klar werdet wie viel eigentlich über euch bekannt ist!? Nicht, dass mir das nicht klar ist, aber dann ist es mal wieder im Hirn. Ich lese gerade Daemon und Darknet von Daniel Suarez und bin mal wieder ein bissel geschockt... Dabei sollte ich es eigentlich besser wissen!? Ich verfalle dann immer diesen Aktionismus, dass ich alles dezentral machen will, E-Mail, Kalender, todo-listen etc. alles in eigener Hand. Nicht mehr von google abhängig sein, vor allem mit den neuen Datenschutzeinstellungen, und generell weniger Daten online stellen und kA was alles was man machen und nicht machen sollte und kann. Aber danach geh ich auf Facebook und poste einen Link von dem ich genau zu wissen glaube, dass er total wichtig für andere Menschen sein kann. Und gebe wieder ein wenig Privatleben preis. Jeder weiß mittlerweile alleine durch meine Facebook postings welche politische Meinung ich habe. Ich rede mich dann immer damit raus, dass ich nichts poste, was ich nicht eh im realen Leben auch sage. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Denn in einem Vorstellungsgespräch sage ich nicht gleich: Hey, ich wähle die Piraten... Weil es manchmal eben cleverer ist, es nicht rauszuposaunen und weil es den Gegenüber vielleicht auch nichts angeht!? Aber es steht eben auf Facebook. Geht das allen so, oder nur mir? Ich meine ich lese immer wieder von post privacy und der Gegenseite, die nichts veröffentlichen. Ich möchte nicht alles posten, aber auch nicht nichts. Aber gibt es einen Mittelweg, denn im Prinzip ist es doch so, wenn ich ein wenig poste, wissen zumindest die Leute die es wissen wollen, alles. Es leben die Bots und Vernetzungstools und wie der ganze schmarn heißt, der alle Daten zusammenführen kann. Und ich lasse dauernd und überall meine Daten. Hier mal eben auf Kickstarter, g+, doonited oder sonstwo angemeldet. Und schwups wieder ein wenig mehr von mir preisgegeben. Ich mag das nicht, aber trotzdem möchte ich diese Dienste nutzen!

Es geht immer um Datenschutz und Privatsphäre. Ich habe leider noch keine befriedigende Neudefinition gefunden. Alles was wir bisher an Ansätzen dazu haben stammt doch im Prinzip aus Zeiten ohne Internet oder aus dem usenet... Alles nicht mehr für heute Anwendbar!? Wir diskutieren über das Urheberrecht und stellen fest, dass sich hier alte Gesetze nicht an eine neue Zeit anpassen lassen. Die Diskussion muss viel globaler geführt werden!? Das Leben findet jetzt im Internet statt, wir sind immer und überall im Internet. Und zwar jeder. Es ist doch so, dass im Prinzip die Daten von allen irgendwo rumliegen. Sogar die meiner Oma, weil Facebook, Path, g+ oder wer auch immer mein Telefonbuch hat. Weiß sie das? Nein. Würde sie es verstehen? Wahrscheinlich nicht! Aber betrifft es sie!? Ja, definitiv.
Haben wir schon Lösungen für diese Problematik? Nein. Keine die irgendwie einre Masse bekannt sind. Und wir, die sogenannten digital natives...., sind keine Masse. Keiner außerhalb unseres Microkosmos kennt uns. Und nur weil es die Piraten geschafft haben in einem Abgeordnetenhaus zu sitzen oder die Vorratsdatenspeicherung gekippt wurden, heißt es nicht, dass wir eine Masse sind. Oder dass sich irgendwas ändert. Ich befürchte ja auch, dass sich auch nichts ändern kann, weil es den meisten, der kritischen Masse die wir erreichen müssten, auch einfach egal ist.


Seh ich das alles zu schwarz? Ich weiß es nicht. Aber ich hoffe immernoch auf die Veränderung.

Lampe in Jonas Zimmer

Ich habe ja vor längerem mal angegekündigt, dass ich Bilder von Jonas Lampe posten werde. Hier sind sie jetzt endlich mal. ;) Hab mit, ein wenig Hilfe von Noras Vater, aus IKEA Schüsseln eine Ufolampe gebastelt. Ich finde sie rockt. :D




Sonntag, 26. Februar 2012

Androidnext gewinnspiel

Yeah ich prostituiere mich für ein Gewinnspiel und macher hier Werbung für :

http://www.androidnext.de/

Sonntag, 1. Januar 2012

Über Pläne

Kennt ihr das, wenn man zu Hause sitzt und darüber nachdenkt was ihr noch alles machen wolltet. Hier eine Jobbewerbung verfassen, dort einen Blogbeitrag schreiben, oder noch beim Auto die Reifen wechseln, eine eigene Homepage aufsetzen....
Ich habe ja lauter solche Pläne und irgendwie wird nie was daraus oder es dauert ewig Ich sage mir immer, dass ich keine Zeit habe und deshalb nichts davon in Angriff nehme. Es ist ja auch nicht so, dass ich nichts tue. Studieren, Arbeiten und Kind sind ein fulltime job, aber ist das eine Ausrede? Eigentlich belüge ich mich damit doch selbst. Wenn ich die Zeit nicht lese, oder mir nicht endlich mal eine eigene Homepage aufsetze, dann liegt es nicht daran, dass ich keine Zeit habe, sondern daran, dass ich keine Lust habe. (Danke überigens @holgi für diese Erkenntnis) Ich möchte das schon alles machen, aber ich möchte lieber stumpf vor der Glotze hängen. Eigentlich traurig wenn man mal so darüber nachdenkt. Aber so ist es nunmal, ich muss jeden Tag meinen inneren Schweinehund neu überwinden. Manchmal gewinne ich und manchmal der Schweinehund. Heute habe ich gewonnen, und das obwohl ich krank bin, und schreibe diesen Blogpost, auch wenn es nur ein kurzer ist. Bin auch mit meinem Büchern weitergekommen und habe das Projekt Lampe in Jonas Zimmer endlich mal abgeschlossen. (Wenn ich morgen früh davon ein paar Bilder gemacht habe poste ich sie.)